Weltspartag, mein Eindruck

1924 rief der Internationale Sparkassenkongress, an dem Vertreter aus 29 Staaten teilnahmen, den ersten Weltspartag aus. Zielgruppe waren vor allem Kinder und Heranwachsende.

Sparer am Weltspartag

Diese sollten mit dem Thema Sparen vertraut gemacht werden. Meist bekamen sie Sparscheine geschenkt, die stets zum 30. Oktober in die Bank getragen werden sollten, um das Geld einzuzahlen.

Wer profitiert davon?

Zuerst mal die Teilnehmer, da sie das Geld nicht verprassen sondern für später sparen. Für die eigene finanzielle Entwicklung ist das ein toller Lehrprozess.

Und es profitieren die Banken von der Aktion, da im Herbst Liquidität in ihre Kassen gespült wird. Das ist klasse für die Bilanzerstellung zum 31.12.

Sparkassen und Volksbanken an der Spitze

Diese Aussage ist subjektiv und beruht auf meinen Nachmittagsspaziergang durch Memmingen. Bei der Volksbank und bei der Sparkasse gab es Programm und Attraktionen für Kinder. Es klimperte in den Filialen, weil etliche Sparscheinbäuche in die Münzzählautomaten geschüttet wurden. Die vielen leuchtenden Kinderaugen waren ein Fest für mich.

Kein Interesse bei großen Privatbanken

Entweder haben in Memmingen Privatbanken kein Interesse an dieser Aktion oder keine Kunden in diesem Segment. Bei der HypoVereinsbank befand sich kein einziger Kunde im großen Kundenraum, ebenfalls bei der Dresdner Bank. Dafür stank es im Vorraum nach Urin. Bäh, das geht gar nicht für ein Geldinstitut! Die Commerzbank in der Memminger Innenstadt schloss bereits im 13 Uhr. (tj)

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Bildmaterial: ioannis kounadeas (fotolia.com)

1 Kommentar zu „Weltspartag, mein Eindruck“

  1. Philipp sagt:

    Ich liebe dieses Blog :)

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