Eine Lehre aus der Finanzkrise…

…die höchsten Zinsen bietet nicht immer das beste Produkt. Viele Anleger, sei es Tante Irmgard oder eine der Landesbanken, haben in den vergangenen zwei Jahren schmerzvolle Erfahrungen mit gewissen „Wertpapieren“ und Zertifikaten gemacht.

Eine weitere Regel zur Risikosteuerung lautet

wichtige Regel: nicht alle Eier in einen Korb

wichtige Regel: nicht alle Eier in einen Korb

Nicht alle Eier in einen Korb legen. Wer nur Lehmann-Zertifikate hatte, verlor alles. Wer hingegen Lehman, Deutsche Bank, Commerzbank und noch Zertifikate von sechs weiteren Banken sein Eigen nannte, stand wesentlich besser da.

Gilt dies auch für Tagesgeld?

Optimisten werden dies verneinen, denn beim Tagesgeld gibt es doch eine gesetzliche Einlagensicherung. Darüber hinaus haben sich einige deutsche Banken zur freiwilligen und darüber hinausgehenden Einlagensicherung zusammen geschlossen.

Dennoch…

Abgesehen von einer paar Lockangeboten, bieten die höchsten Zinsen gerade die Institute an, die nicht in einer zusätzlichen Einlagensicherung Mitglied sind. Oft handelt es sich nur um Niederlassungen ausländischer Banken. Und bei einigen gibt es Presseartikel, die auf Schwierigkeiten finanzieller Art bei der Bank selbst bzw. bei der Muttergruppe hinweisen.

Im Fall Kaupthing Bank konnte man gut sehen, wie lange es dauern kann, bis Anleger entschädigt werden: 1 Jahr + X.

Unser Rat

Nicht alle Eier in einen Korb, dies gilt auch beim Tagesgeld. Natürlich darf man Teile seines Tagesgeldguthabens bei einer zinsstarken ausländischen Bank parken. Aber bitte nicht alles!

Die Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken sollte man nicht vergessen. Diese sind zwar nicht für den besten Zinssatz bekannt, aber gelten als die sichersten Banken überhaupt. Zumindest eine Grundreserve sollte bei einer örtlichen Filiale einer Sparkasse oder Genossenschaftsbank geparkt sein.

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Bildmaterial: nw-foto (pixelio)

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