Edelmetalle kaufen, aber wo?

Wer einen Teil seines Vermögens in Edelmetalle, vorwiegend Gold und Silber, umschichten möchte, steht vor der Frage, wo er sich dieses besorgen soll.

Bezugsquellen mit Vor- und Nachteilen

Edelmetallhändler im Internet

Im deutschsprachigen Internet haben sich mehrere Edelmetallhändler etabliert. Preise sind leicht vergleichbar, häufig kann man von Großhandelspreisen profitieren. Allerdings ist „Vorkasse“ per Überweisung der gängige Zahlungsweg. Die Versandgebühren unterscheiden sich erheblich.

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Ab einem Bestellwert von 300 € versendet anlagegold24.de versandkostenfrei

Beim Bestellen sollte man auf das Gewicht achten, ein Silberpaket im Wert von 10.000 € kann die Postbotin nur schwerlich tragen (ca. 23 Kilogramm). Auch eine Ersatzzustellung beim Nachbarn könnte aufgrund des hohen Gewichts und des kleinen Umfangs Neugierde erwecken. Die Verpackung ist ähnlich, wie bei Beate Uhse, neutral.

Preisgünstig für kleine Mengen, offizielle Rechnungen, Adresserfassungen.

Edelmetallhändler offline

In einigen deutschen Städten gibt es Edelmetallhändler mit Ladenlokal. Die Preise sind meist etwas höher als im Internet. Dafür herrscht hier eine hohe Diskretion: Geld gegen Ware ohne Erfassung der Personalien (Tafelgeschäft). Der Kassenbon kann ja weggeworfen werden.

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Adressliste: Edelmetallhändler mit Ladenlokal

Banken

Häufig ist hier das Edelmetall besonders teuer, da Orderwege und Zwischenlagerung mit mehr interner Bürokratie verbunden sind. Falls es sich um die eigene Hausbank handelt, sollte man sich keine Illusion bezüglich der Diskretion machen. Fremdbanken liefern größere Mengen gegen verbindliche Bestellung, auch hier gibt es eine Adresserfassung.

Auktionsbörsen

In seltenen Fällen kann man bei eBay und Co. ein Schnäppchen machen. Gleichzeitig steigt das Risiko, denn viele Ebay-Verkäufer sind mehr Geschäftemacher als Edelmetallhändler mit Tradition. Auch sind in der Vergangenheit Fälschungen bekannt geworden.

Zusammenfassung

Für kleinere Bestellungen bietet sich der Orderweg Internet, bei einem etablierten Edelmetallhändler wie beispielsweise www.anlagegold24.de (gehört zu Gesellschaft für Münzeditionen), an.

Größere Mengen und wenn Diskretion unabdingbar ist, empfiehlt sich der persönliche Einkauf beim Fachhändler (Edelmetallhändler-Liste). Ein Anruf, ob die gewünschte Menge vorhanden ist, ist ratsam.

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Bildmaterial: anlagegold24.de, silber-und-gold.com

2 Kommentare zu „Edelmetalle kaufen, aber wo?“

  1. David sagt:

    Einziger Nachteil bei den Internethändlern sind die hohen Preise. Bei 1 Gramm ist der Preis um etwa 30 % höher als bei der Scheideanstalt direkt. Ich hab vor kurzem einen Broker gefunden wo man das Gold auch einlagern kann. Die Preise waren wirklich gut. Etwa 5 % unter dem der Scheideanstalt. Wenn ichs find, post ich was bei mir auf der Seite.

  2. Mathias sagt:

    Viele wollen nun mal das Gold lieber bei sich lagern als es irgendwo im einem Tresor in einem anderen Land zu haben.

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