Börse: So sichern Sie Gewinne ab
Angst und Gier sind die ausgeprägtesten Gefühle an der Börse. Anleger haben häufig Angst, einen Aufwärtstrend zu verpassen. Und laufen die Kurse in die gewünschte Richtung, dann wird nicht verkauft um Gewinne mitzunehmen, sondern die Gier ist so groß, dass man sich bei Kursrückschlägen sagt: „Das wird schon wieder hochgehen“.

Die Börsentiere Bär und Bulle (v.l.n.r) in Frankfurt am Main
Das Zauberwort heißt „Stop Loss“
Hat man eine Aktie gekauft, empfiehlt es sich einen Verkaufsauftrag – den sogenannten „Stop Loss“ -zu setzen. Das heißt die Aktie wird dann verkauft, wenn ein bestimmter Kurs unterschritten wird. Lag der Kaufpreis beispielsweise bei 100 Euro und man setzt seinen persönlichen Stop Loss auf 80, dann muss man im schlimmsten Fall nur 20 % Verlust hinnehmen. Dies ist wichtig, damit der Einsatz nicht verspielt wird!
Ist ein Kurs erst einmal um 50 % eingebrochen, bedarf es 100 % Kurssteigerung um wieder den Ausgangspreis zu erreichen. Bei 75 % Einbruch braucht man 400 % nach oben.
Bei Kurssteigerungen trotzdem absichern
Steigt der Kurs beispielsweise auf 120 Euro, zieht man den Verkaufsauftrag auf 110 nach. Egal was künftig passiert, man hat 10% Rendite auf jeden Fall sicher, da bei einem Kursverfall bei 110 verkauft würde.
Steigt der Kurs auf 130, zieht man den Stop Loss auf 120 Euro nach. Jetzt sind 20 % Rendite im Trocknen.
Profitieren Sie von Erfahrungen anderer
Für den Newbie ist es empfehlenswert sich einem „web Börsenforum“ anzuschließen, um von den Erfahrungen anderer Marktteilnehmer zu profitieren – jedenfalls was das Marktverständnis und die technische Handhabung angeht.
Um „heiße“ Börsentipps, egal ob in einer Spam-E-Mail oder in renommierten Foren, sollte man stets einen Bogen machen. Hier sind andere Akteure am Werk. Am besten man macht sich seine eigenen Gedanken.
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Ihr Blog weisst kurz und knapp auf gute Fakten hin, das gefällt mir gut. Aber bei der “Stop Loss”-Option einer Order unterliegen Sie wie viele MöchteGern-Profis auch einem Denkfehler. Eine Stop-Loss-Marke definiert den Kurs der unterschritten werden muss, um die Aktie sofort zum Verkauf anzubieten. D.h. verkauft wird die Aktie danach zum nächst besten Kurs und das muss nicht der Stop Loss-Marke entsprechen sondern kann auch irgendwas weit darunter sein. Stop Loss Denken suggeriert den Menschen einfaches Handeln ohne vermeindliches Risiko, aber Börsenhandel ganz gleich welcher Art ist und bleibt Zockerei.