Finger weg von Anleihen!

Titelblätter von Zeitschriften in der Finanzbranche waren schon immer ein guter Indikator für das, was man nicht machen sollte.
Anleihen: Titelbild von Investment

Der mediale Mainstream ist der abgefahrene Zug

Das Hauptthema, egal welche vermeintlichen Insider darin vorkommen, ist grundsätzlich der abgefahrene Zug. Gewisse Interessensgruppen bzw. Menschen mit einem guten Riecher haben sich bereits mit diesen Anlagen eingedeckt.

Jetzt darf die Masse einsteigen. Wenn sie dies tut, steigen die Preise, weil sie naturgemäß die größere Nachfrage erzeugt. Nach und nach wandern die Anlagen von den Erst- zu den Letztinformierten. Dies geht solange, bis es keinen „Letztinformierten“ mehr gibt, also keiner mehr zu den hohen Preisen kauft und wieder alles zusammenfällt.

Aktuell enthalten „Das Investment“ und „Euro“ Sonderbeilagen zu Anleihen. Unser Staat schaltet einseitige Anzeigen für Staatsanleihen in Ratgeber-Magazinen. Darüber hinaus bucht er Anzeigen bei Google und anderen Internetseiten.

Wird das gemacht, weil man mit Anleihen reich werden kann?

Nein, sondern weil Unternehmen und Staaten dringend Geld brauchen! Sie brauchen es, weil sie in extrem großen finanziellen Schwierigkeiten stecken.

Was passiert mit der Anleihe, wenn das Unternehmen pleite geht?

Am wahrscheinlichsten ist, dass sie so gut wie wertlos ist.

Was passiert mit der Staatsanleihe, wenn der Staat pleite geht?

Dasselbe wie bei Unternehmen in der gleichen Situation.

Kann ein Staat überhaupt pleite gehen?

Sehenswert ist hierzu die Plusminus-Sendung (ARD) vom 24.3.2009:

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Bildmaterial: Das Investment, ARD

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