Sind Banker Berater oder Verkäufer?

Wenn Sie richtig gut sind, dann sind sie beides. Bei einer Bankberatung muss an erster Stelle das Wohl des Kunden stehen.

Würden Sie für eine Bankberatung bezahlen?

Bei den meisten Instituten sind Beratungen kostenlos, zumindest auf den ersten Blick. Denn der Bankkunde bekommt anschließend keine Rechnung über „45 Minuten risikoarme Geldanlagen, 50 € mit. Viele wollen vermutlich auch kein Geld für Beratung ausgeben.

Warum eigentlich nicht?

Die beispielhaften 50 € sind bei einem Anlagevolumen von 5.000 € gerade man 1 %, einmalig! Entscheidet man sich nach einer bezahlten Beratung für ein anderes Produkt, als das hauseigene Standarddingens, was allzu oft bei kostenlosen Beratungen verkauft wird, dann hat man innerhalb eines Jahres die Beratungskosten komplett wieder raus, wenn das objektivere Produkt nur 1 % besser läuft.

Weit verbreitet: Hauseigene Anlageprodukte

Denn eins ist klar, an hauseigenen Geldanlagen verdienen die Banken grundsätzlich am meisten, daher werden sie gerne empfohlen bzw. verkauft.

Tagesordnung: Verkaufen nach Plan

In einigen Banken gibt es übrigens vorgeschriebene Verkaufsziele für „Bankberater“. Das ZDF Magazin WISO berichtete in der heutigen Sendung darüber.

Einfach mal beim nächsten Beratungstermin bedenken.

Verwandte Themen

Können Schweden Konten
Der Anleger bekommt die Provision

Bildmaterial: Quirin Bank AG

Kommentieren