Warum so kompliziert?
„Uni Pro Invest Aktien“, „Timing Chance Vermögensmandat“ oder „Zielstruktur Chance Plus“. Das sind die Namen von drei Fonds die von großen deutschen Investmentgesellschaften aufgelegt wurden und ein gemeinsames Ziel verfolgen: Anlegervertrauen gewinnen. Das möchte man bei diesen sperrigen Namen kaum glauben!

Ausschnitt aus einer Anzeige der DWS
Die Fonds haben noch etwas gemeinsam: Erfolglosigkeit. Bisher vertrauten Anleger diesen Fonds nur 52 Millionen Euro an. Eine verschwindend geringe Summe.
Welche Idee steckt hinter den komplizierten Namen?
Die Idee, die hinter den Fondskonzepten steckt, hört sich zumindest interessant an. Anleger sollen wieder langsam an Aktien herangeführt werden. Die Fonds starteten hauptsächlich mit Renten- und Geldmarktpapieren, um diese über mehrere Jahre verteilt in Aktien zu tauschen. Der Clou dabei ist das Umgehen der Abgeltungssteuer, da der Tausch innerhalb des Fonds stattfindet.
Bevor man die Fonds möglicherweise einstellt, könnte man prüfen lassen, ob diese sich unter einen Namen, der einfach und aussagekräftig ist, besser verkaufen lassen.
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Bildmaterial: DWS.
Weil ein Fonds mit dem Namen “Uni Null Abgeltungssteuer” vom Gesetzgeber sofort einkassiert worden wäre (siehe Zertifikate)! So einfach ist das.