Bayern: Gewählt wird, wer sich seine Wähler aussucht.
Missstände bei der bayrischen Kommunalwahl
Landkreis Unterallgäu: Ich bin mit meiner Familie in den ersten Januartagen in den beschaulichen 1.600-Seelenort Heimertingen nördlich von Memmingen gezogen. Auf der Straße wird freundlich gegrüßt, man kennt sich eben.
Anmeldung beim Einwohnermeldeamt, Steuerzahlung beim Finanzamt, hilfsbereiten Kontakt zu den Nachbarn, das alles reicht noch nicht um auch qualifiziert für den Gang zur Wahlurne zu sein.
Laut aus Auskunft eines Wahlhelfers muss man mindestens ein halbes Jahr in der Nachbarschaft gelebt haben, um wählen zu dürfen. Wieso? Muss erst die politische Zuverlässigkeit erforscht werden?

Hier darf nicht jeder rein
Als deutscher Staatsbürger, Steuerzahler und aktiv politisch interessierter Mensch wurde mir und meiner Familie das Wahlrecht in Bayern versagt!
Was ist neben der persönlichen Enttäuschung die Konsequenz daraus? Gar nicht mehr wählen gehen? Bei nächster Gelegenheit Parteien wählen, die keine Verantwortung für solch seltsames System tragen?
Grüß Gott!
Bildmaterial: KFM, pixelio (2. Bild)