Armutsbericht der Bundesregierung falsch!
Heute wird Arbeitsminister Olaf Scholz den Armutsbericht 2008 vorstellen. Er ist von vornherein falsch, denn der Bericht geht davon aus, dass:
Armut oder Reichtum?- 1.) jeder Singlehaushalt mit einem monatlichen Einkommen von unter 780 € arm ist und
- 2.) jeder Singlehaushalt mit einem monatlichen Einkommen von über 3.500 € reich ist.
Das ist falsch
Wenn jemand 3.500 € verdient und sein Geld freihändig ausgibt, sodass er sich zum Monatsende hin noch Geld leihen muss, ist dieser nach meiner Meinung nach arm.
Im Gegensatz dazu kann es sein, das jemand halbtags arbeiten geht und in einer großen Eigentumswohnung lebt. Zusätzlich besitzt derjenige vielleicht noch ein Wassergrundstück am Starnberger See.
Wie kann man Reichtum und Armut besser messen?
- 1.) Man vergisst das monatliche Einkommen.
- 2.) Man zählt den Wert aller Guthaben (Bargeld, Sparkonten, Geldanlagen, Immobilien etc.) zusammen und zieht alle Schulden (Kredite, offenen Rechnungen usw.) ab. Jetzt hat man den wirklichen finanziellen Wert.
Dieser finanzielle Wert ist besser geeignet zur Beurteilung von reich und arm.
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