Antivirenprogramm ist Pflicht bei Online Banking
Online-Banking ist für Bank und Kunden schnell, kostengünstig und effizient. In Deutschland ist Online-Banking sehr sicher. Allerdings muss man dafür ein paar Grundregeln kennen und einhalten. Zum Beispiel ein aktuelles Virenprogramm in Betrieb haben.
Für optimal-banking-Leser beschreibt Rainer Witzgall von Avira, dem IT-Sicherheitsunternehmen mit dem roten Schirm, auf was Bankkunden achten sollten.
Was muss ein Antivirenprogramm können?
Frage: Was muss ein Antivirenprogramm können, das auf dem Computer installiert ist, mit dem man Online-Banking via Browser betreibt?

Rainer Witzgall, Executive Vice President der Avira GmbH in Tettnang
Antwort: Sicheres Online-Banking ist keine Zauberei. Voraussetzung sind aber einige wichtige Sicherheitsvorkehrungen: Als wichtigste Schutzmaßnahme sollten Anwender ihren PC mit einer Antiviren-Software und einer Firewall vor gefährlichem Code bewahren. Zusätzlich zu diesem Sicherheits-Duo empfiehlt sich Anti-Spyware: Die Grenzen zwischen Viren, Trojanern und Backdoor-Programmen auf der einen und Spyware auf der anderen Seite verschwimmen immer mehr. Obwohl gefährlicher Schadcode vom Antivirenprogramm erkannt werden sollte, sorgt der zusätzliche Einsatz eines Anti-Spyware-Tools für noch mehr Sicherheit bei der Internetnutzung.
Avira setzt die innovative AheAD (Advanced Heuristic Analysis and Detection)-Technologie zum Erkennen unbekannter oder sich schnell verändernder Angreifer für proaktive Sicherheit ein und überwacht den Internet-Datenverkehr („incoming“ und „outgoing“), sowie http- und ftp-Verbindungen in Echtzeit. Bei jedem Datei- oder Archivzugriff wird ein Virencheck durchgeführt und die extrem kleinen Programm- und Signaturupdates sorgen für einen stets aktuellen Schutz vor Angreifern.
Auch Rootkits – jene Programme, mit denen sich Hacker unbemerkt in die Rechner einschleichen – erkennt und entfernt Avira. Kurz gesagt kann nur ein komplettes Sicherheitspaket mit Virenscanner, AntiAdware, AntiSpyware, AntiDialer, Email-Schutz, Personal Firewall, AntiSpam und proaktivem AntiPhishing den Nutzern umfassenden Schutz vor Angreifen beim Online-Banking sowie den breit gefächerten Gefahren der digitalen Welt bieten.
Prozess der Virenabwehr: PDF-Dokument zum runterladen [ca. 1,5 MB].
Welche Risiken bestehen ohne Virenschutz?
Frage: Welche Risiken bestehen, wenn man Bankgeschäfte über das Internet ohne aktuellen Virenschutz tätigt?
Antwort: Die meisten Kunden nutzen beim Online-Banking das PIN/TAN-System. Damit Betrüger an das Geld der Anwender kommen, benötigen sie die Kontodaten, die PIN und mindestens eine TAN. Die Kriminellen versuchen, auf zwei Wegen an diese Informationen zu gelangen: Zum einen über gefährlichen Schadcode und zum anderen über Phishing-Attacken. Bei der ersten Variante schleusen Hacker gefährliche Malware auf ungeschützte PCs. Es gibt sogar Trojaner, die immer dann aktiv werden, wenn der Nutzer die Webseite einer Bank aufruft. Der entsprechende Malware-Code protokolliert Login-Daten und sendet diese zusammen mit einer ebenso abgefangenen TAN an den Hacker. Bevor die TAN die Bank erreicht, wird die Internetverbindung unterbrochen, so dass die TAN weiterhin gültig ist. So hat der Online-Betrüger die Möglichkeit, auf das Konto des Anwenders zuzugreifen – allerdings ist diese Variante für die Betrüger sehr aufwändig.
Eine weitaus häufigere Methode zum Ausspionieren von Bankdaten ist das Phishing: Dabei stehlen Angreifer die Daten der Bankkunden mittels gefälschter Web-Seiten, die mehr oder weniger der Original-Bankseite ähneln. Der einfache Trick, den Anwender auf die gefälschten Sites zu locken, funktioniert über ebenso gefälschte Mails. Die Hacker gehen dabei professionell vor, so dass auf den ersten Blick nicht immer erkennbar ist, ob es sich um eine gefälschte Seite handelt. Die Webseite der Bank sollte daher niemals über einen Link oder abgespeicherten Favoriten aufgerufen, sondern immer manuell per Tastatur eingegeben werden.

Sehen Sie das roten Schirmchen? Dieser Computer ist „geschützt“ im Internet.
In einem aktuellen Urteil des Amtsgerichts Wiesloch (Az4C57/08) wurde entschieden, dass Banken haften müssen, wenn Kunden Opfer von Phishing-Attacken werden. In der Vergangenheit wurde bisher meist zugunsten der Banken entschieden. Das Urteil zeigt, dass der zunehmenden Professionalisierung der Internet-Kriminellen Rechnung getragen wird. Nicht alle Nutzer von Online-Banking sind gleichzeitig IT-Sicherheitsexperten. Deshalb sollten die Banken ihre Kunden verstärkt für die Gefahren des Online-Bankings sensibilisieren und aufklären – die Umsetzung, in diesem Fall die Installation der nötigen Sicherheitssoftware, muss allerdings vom Endanwender erfolgen.
Avira – die IT-Sicherheitsspezialisten
Frage: Warum ist Avira Marktführer im deutschsprachigen Raum?
Antwort: Avira gehört mit mehr als 20 Jahren Erfahrung zu den Pionieren im Bereich IT-Security und wir meinen, wer Erfolg haben will, muss sich auf ein Ziel fokussieren. Wir von Avira haben uns auf Malware (abgeleitet vom englischen Begriff „mal“. Das bedeutet „schlecht, schädlich“ und Soft“ware“) fokussiert – mit dem Ziel, Privatmenschen und Unternehmen vor unerwünschter Software zu schützen.
Unsere Lösungen zeichnen sich durch verschiedene Aspekte mit dem Gütesiegel „IT-Sicherheit made in Germany“ aus. Unsere Kunden –Endanwender ebenso wie Unternehmen und öffentliche Einrichtungen- schätzen zum einen den deutschsprachigen Support.
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die Tatsache, dass wir uns als einziger Virenschutzhersteller im Rahmen des Vereins ITSMIG verbrieft haben, keine Daten über so genannte Backdoors aus den Kunden-PCs auszuschleusen. Zudem überzeugt Avira ihre weltweit rund 60 Millionen Anwender mit einer führenden Erkennungsleistung – unabhängige Tests bescheinigen uns regelmäßig Erkennungsraten von bis zu 99,6 Prozent.
Verantwortung und die Auerbach Stiftung
Frage: Jeder, der Ihre Antvirensoftware kauft, spendet „zwangsweise“ fünf Euro an die Auerbach Stiftung. Warum?
Antwort: Mehr als Sicherheit: Dieses Motto gilt für Avira nicht nur in der virtuellen Datenwelt, sondern auch in der realen Welt. Deshalb rief der Gründer und Geschäftsführer der Avira Tjark Auerbach 2004 die gemeinnützige Auerbach Stiftung ins Leben. Im Zentrum der Zuwendung der Auerbach Stiftung steht der Schutz des Menschen.
Die Stiftung finanziert sich bisher neben Spendeneinnahmen hauptsächlich aus dem Verkauf der Produktlinen Avira AntiVir Premium und der Avira Premium Security Suite.

Auszug aus dem Avira-Shop
Somit leistet jeder Käufer über den Avira-Onlineshop einen persönlichen Beitrag für mehr Schutz und Sicherheit in der Welt – und zwar im doppelten Sinn: Man schützt den eigenen PC vor Viren und beugt der Weiterverbreitung von Malware vor und hilft gleichzeitig anderen Menschen, die in körperlicher, geistiger, seelischer oder wirtschaftlicher Not sind.
Weitere Infos zum Unternehmen und den Antivirenprodukten: www.avira.de
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Bildmaterial: Auerbach Stiftung, Avira GmbH
