Fast alle Tagesanbieter zahlen zu wenig Zinsen

Vergangenen Mittwoch kündigte der EZB-Präsident Jean-Claude Trichet eine erneute Zinserhöhung 0,25 Prozent an. Dies ist die achte in Folge. Der Leitzins hat mit nun 4 Prozent seinen höchsten Stand seit 2001 erreicht.

Beim letzten Zinshoch in der Euro-Zone zahlte der Tagesgeldgigant ING-DiBa noch 4 Prozent, heute wird das kostenlose Tagesgeldkonto mit 3 Prozent verzinst. Neulinge im Tagesgeldgeschäft sind die Comdirect (3,6 % Zinsen) und die DaimlerChrysler Bank (3,5 % Zinsen).

Nur ein großer Tagesgeldanbieter zahlt den Leitzins

Mal abgesehen von Lockangeboten, die nur für einen begrenzten Zeitraum oder ausschließlich unter bestimmten Voraussetzungen gelten, gibt es nur eine große Bank, die den hohen Leitzins an den Kunden weitergibt: DAB bank aus München. Beim DAB Konto erhält man zusätzlich und kostenfrei ein Depot dazu, es muss aber nicht genutzt werden. Zinsen werden vier Mal im Jahr gutgeschrieben, eine Mindestanlage ist nicht notwendig. Das Konto kann man übers Internet beantragen.

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