Aktienhandel wegen Spam ausgesetzt

35 Firmen hat die US-Börsenaufsicht (SEC) zehn Tage lang vom Aktienhandel ausgeschlossen. Hintergrund sind massenhafte Spam-Mails in denen hohe Gewinne der betreffenden Gesellschaften angekündigt wurden. Die SEC möchte ihre Entscheidung im Sinne des Anlegerschutzes verstanden wissen. Die Spam-Angaben seien mehr als fragwürdig gewesen, ist der offiziellen Erklärung zu entnehmen.

Auch in Europa richtet der zahlenmäßig hohe Versand von unerwünschten Werbemails erheblichen Schaden an. Allein für England wurde er für das Jahr 2006 auf knapp 2 Milliarden Euro geschätzt. Ein britisches Gericht verurteilte eine Spam-Firma zu einer Zahlung von 1.100 € Schadensersatz und 906 € Verfahrenskosten.

Im Vergleich sind das lächerliche Beträge, dennoch ist es ein Schritt in die richtige Richtung.

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