Smava: Was sind Power-Anleger?
Bei Smava, dem Kreditmarktplatz für Privatpersonen im Internet, hat sich eine feste Stammanlegerschaft etabliert. Diese werden liebevoll „Power-Anleger“ genannt. Power-Anleger wird man, wenn man 10 Kreditprojekte oder mehr unterstützt.
Das dies keine waghalsige Sache ist, belegt die Statistik: Seit dem offiziellen Start von Smava im März 2007 wurden private Kredite in Höhe von einer halben Million Euro vermittelt und bis heute gab es noch keine Schwierigkeiten bei der Zurückzahlung.
Erst einmal spricht dies für die Zulassungsauswahl der Kreditsuchenden durch Smava, zum anderen könnte der Umstand dazu kommen, dass man öffentlich nicht bezahlt. Jeder kann es im Internet sehen. Selbstverständlich wird weder Name noch Adresse veröffentlicht, aber mit dem Nickname des selbsterstellten Profils identifiziert man sich wohl doch. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Geldgeber bei Smava keine anonymen Banken sind sondern Privatpersonen sind.
Mit nur 250 Euro kann man sich an Kreditprojekten beteiligen. Der Anleger zahlt keine Gebühren, keine Provisionen, er bekommt Zinsen!
Bildmaterial: Smava
http://www.smava.de
Am 25. Oktober 2007 um 02:30 Uhr
Ich finde das Prinzip des Geld verleihens seit dem Start von Smava faszinierend. Die steigenden Zahlen sowohl auf Seiten der Kreditnehmer als auch auf Seiten der Anleger, für die - wie Du völlig richtig geschrieben hast - die Geldanlage mit keinerlei Gebühren verbunden ist, macht doch deutlich, was für Potenziale hier schlummern. Die verschiedenen Meinungen sowohl auf Seiten der Fachleute, als auch auf Seiten der Verbraucher, zeigen aber auch, welche Aufklärungsarbeit hier noch geleistet werden muss. Darüber hinaus wird erst die Zeit zeigen, ob sich einer oder mehrer Anbieter solcher Kreditmarktplätze langfristig am Markt etablieren und dauerhafte Gewinne erzielen kann, was ja das erklärte Ziel aller bislang in diesem Bereich agierenden Unternehmen ist.
Am 1. April 2008 um 22:22 Uhr
Zumal Smava auch die Bestnote von Stiftung Warentest erhalten hat. Ich finde die Summe von 250 Euro allerdings als zu hoch. Um eine bessere Streuung zu erreichen, würde ich diese bei 100 Euro ansetzen. So wird es auch Anlegern ermöglicht, die nicht soviel investieren aber trotzdem eine Risikominimierung erreichen müssen.