Wir sind reich!
Jetzt ist es amtlich. Die Deutsche Bundesbank gab gestern bekannt: Das Nettogeldvermögen der Deutschen beträgt knapp 3.000 Milliarden Euro. Diese Summe ist durch den höchsten Anstieg seit der Wiedervereinigung, vergangenes Jahr mit 227 Milliarden Euro zu verdanken.
Durchschnittlich verfügt jeder private Haushalt über 75.500 Euro an Bankeinlagen, Aktien, Versicherungs- oder Pensionsansprüchen. Also relativ liquides Kapital. Immobilien oder andere Sachgüter sind nicht mit eingerechnet.
Ein Teil des Anstiegs ist der Wertentwicklung der Börsen zu verdanken. Der DAX, Schautafel der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften, hat sich traumhaft entwickelt.
Dem Deutschen seine liebste “Geldanlage”Da unser deutsches Volk extrem sichere und renditearme Geldanlagen liebt, spielen andere Faktoren eine weitere entscheidende Rolle.
Die Sparquote liegt 10,6 Prozent sehr hoch. Viel Geld wird auf Sparbüchern gehortet und fehlt somit beim Konsum.
Ich hoffe das wir Deutschen uns ein Stück von unseren Sparbüchern trennen können um ein Teil des Geld der Wirtschaft für Investitionen zu Verfügung zustellen (Beteiligungen, Anleihen). Aber auch Geld ausgeben ist wichtig, z.B. wieder etwas Neues kaufen damit die inländische Nachfrage steigt. Dadurch könnte es einen schönen Aufschwung von innen geben, der durch Wachstum der Wirtschaft mehr ordentlich bezahlte Arbeitsplätze schafft und es uns allen noch besser geht, wo wir schon durchschnittlich reich sind.