Erstmals im Interview: Christoph Schmitt

Christoph Schmitt, Sie gelten als Finanzexperte mit besonderer Vorliebe für kurzfristige Geldanlagen. Der Internetgemeinschaft sind Sie als Macher von mehreren Webseiten bekannt. Nicht Größe sondern auf den Punkt gebrachte und leichtverständliche Informationen sind Ihr Markenzeichen.

Christoph SchmittChristoph Schmitt

Ihr aktuelles Projekt heißt tagesgeldkonto.at. Dazu möchte ich Ihnen ein paar Fragen stellen:

Was hat Sie bewegt, tagesgeldkonto.at zu gründen?

Im Internet gibt es mittlerweile viele Finanzportale – auch solche, die sich nur mit dem Thema Tagesgeld beschäftigen. Ein solch umfangreiches Finanzportal betreibe ich bereits seit Jahren unter tagesgeldkonto.de. Solch große Finanzportale verlangen jedoch ein intensives Studium und kosten Zeit – das schreckt in meinen Augen eher ab. Ich wollte mit tagesgeldkonto.net das Ziel erreichen, auch den sturen Sparbuch-Inhaber so kurz wie möglich von den Vorteilen eines Tagesgeldkontos zu überzeugen.

Tagesgeldkonten gibt es quasi “fast an jeder Ecke” – glauben Sie, dass denn in der heutigen Zeit überhaupt noch Informationsbedarf besteht?

Wir dürfen nicht vergessen: Mehr als die Hälfte der Deutschen verfügen noch über ein Sparbuch mit mageren Zinsen! Auf die Frage daher ein eindeutiges JA!

Einige Banken bieten mittlerweile auch auf Girokonten eine ansehnliche Verzinsung. Hat das “Nur Tagesgeldkonto” nicht ausgedient?

Keineswegs. Es ist zwar richtig, das einige Banken nun auch Girokonten mit hohen Zinsen ausstatten. Aus diesem Grund sind im Zinsvergleich von tagesgeldkonto.net teilweise auch Girokonten aufgeführt. Allerdings sind die Zinsen meist nicht ganz so hoch, wie auf einem echten Tagesgeldkonto. Doch damit nicht genug: Wer sein Girokonto nur der hohen Zinsen wegen wechselt sieht schnell alt aus, wenn die Bank plötzlich den Zinssatz für das Girokonto wieder senkt. Denn niemand macht sich nach so einer Erfahrung die Mühe, und wechselt erneut seine Bankverbindung.
Ein Tagesgeldkonto dagegen kann man schnell eröffnen und schließen – seine Bankverbindung behält man bei.

Herr Schmitt, was machen Sie in einem Jahr?

Ich glaube fest daran, dass der Siegeszug von Tagesgeldkonten in Deutschland auch in anderen Ländern eintritt. Daher habe ich vor, ein Portal für Tagesgeldkonten für den österreichischen Markt zu entwickeln. Ein solches Projekt möchte ich unter tagesgeldkonto.at realisieren.

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