Zukunftsmusik: Bankberater im Wohnzimmer?

Diesen Weg geht die hessisch-thüringische Sparkasse als neues mobiles Vertriebssystem. Bis auf wenige Ausnahmen haben sich die Sparkassen aus dem Direktbankenmarkt rausgehalten oder verpasst, je nach Blickwinkel des Betrachters. Jetzt soll der Weg direkt ins Wohnzimmer führen!

Bankberater unterwegsBankberater unterwegs

Der durchschnittliche Sparkassenkunde hat ein Girokonto, manchmal noch ein weiteres Finanzprodukt von der Sparkasse. Doch was ist mit der provisionsträchtigen Lebensversicherung? Bausparvertrag? Kredite usw.?

Dieses Geschäft wurde bisher anderen Finanzdienstleistern (wie z.B. dem Allgemeinen Wirtschaftsdienst (AWD)) überlassen. Die hessisch-thüringische Sparkasse möchte, durch den Einsatz von mobilen Beratern, den Kunden umfangreicher bedienen, stärker an sich binnen und somit sicherer gegen Abwerbung der Konkurrenz machen. Ziel ist es einen Bankkunden mit bis zu vier Produkten zu versorgen, geht aus einem internen Papier hervor.

Geht die Rechnung auf, beschert der mobile Bankberater der Sparkasse ein schönes Umsatzwachstum. Ob die Filialen ausgehöhlt werden bleibt abzuwarten.

Bildmaterial: saschahne, Pixelio

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