Augsburger Aktienbank: Bürokratie statt Kundenservice
Seit vier Jahren bin ich Kunde bei der Augsburger Aktienbank (AAB), anfangs war ich wegen der damaligen Konditionen begeistert. Das Blatt hat sich gewendet, da der Papiertiger bei der AAB zugeschlagen hat.
Im Web: www.aab.deKunden, die der Bank lange treu geblieben sind, können zurzeit keine Aktien über die Internetplattform der AAB kaufen, da der Kundeneinstufungsbogen (tolle Bezeichnung der Augsburger) älter als 3 Jahr ist. In diesem Bogen macht der Investor freiwillig angeben zu seinen Erfahrungen im Wertpapiergeschäft. Mein Kaufauftrag konnte nicht per Online Banking ausgeführt werden. Eigenartiger Weise ging es übers Telefon. Allerdings betrug die Wartezeit trotz Sonderrufnummerkosten 20 Minuten.
Ein paar Tage später wurde mir ein Kundeneinstufungsbogen von der AAB zu gesendet. Am selben Tag schickte ich ihn ausgefüllt zurück. Eine Woche später stellten die Augsburger Aktienbanker fest, dass keine aktuelle Unterschriftsprobe von mir vorliegt.
Auf Nachfrage teile mir die Bank mit, es sei zu meiner eigenen Sicherheit. Zwar gibt es beim Online- und Telefonbanking keine Anwendungsmöglichkeit der Unterschrift, aber der Kundeneinstufungsbogen trug meine Unterschrift…
Bis heute ist mein Online Banking (aufgrund meiner Kundentreue) zur Augsburger Aktienbank sowie deren absurden eigenen Vorschriften gesperrt.
Macht aber nichts: Ich arbeite auch mit dem kostenlosen Direkt-Depot der ING-DiBa und da hat es noch keine Bürokratieprobleme gegeben. Außerdem: Das Ordern von Aktien ist bei der ING-DiBa erheblich günstiger.
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